Das Saxofon wird zwar aus Metall gebaut, sodass es wie ein Blechblasinstrument aussieht, da die Tonerzeugung aber durch ein einfaches Rohrblatt ­ wie bei einer Klarinette ­ erfolgt, wird es zu den Holzblasinstrumenten gerechnet. Es wird in verschiedenen Größen gebaut: Sopran-, Alt-, Tenor-, Bariton-, Bass-, und selten als Kontrabassinstrument.

Das Saxofon wurde von dem Belgier Adolphe Sax im Jahre 1840 erfunden. In der Patentierung (1846) begründet Sax seine Erfindung mit dem Fehlen gut klingender Holzblasinstrumente in der tiefen Lage. Ursprünglich für den Einsatz im Sinfonieorchester gedacht, fand es aber zunächst Anwendung in Militärkapellen, da zeitgenössische Komponisten das frische Instrument zunächst weitgehend ignorierten.

Erst mit dem Aufkommen des Jazz begann der eigentliche Siegeszug dieses Instruments mit seinem sehr variablen Klang und einem großen dynamischen Umfang. Inzwischen ist es bei Konzert- und Tanzmusik eines der beliebtesten Soloinstrumente. Blasorchester, Big-Bands und der Rock-Pop-Bereich bieten ein weites Betätigungsfeld.