Das Horn..

..als Instrument ist schon seit der Antike bekannt. Ende des 17. Jahrhunderts hielt es Einzug in die Kunstmusik. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts werden die Hörner als Ventilinstrumente gebaut.

Zunächst mit 2 Ventilen, wurden sie noch wie Naturhörner geblasen. Doch schon bald kam ein drittes Ventil dazu, wurde chromatisch und löste sich somit von der Spieltechnik des Naturhorns. War die Stimmung der Ventilhörner zunächst auf F festgelegt, versuchte man doch bald auch Instrumente in B zu bauen, welche besser und sicherer in der Höhe ansprachen. 1897 konstruierten Eduard Krupe und Bartholomäus Geisig aus Erfurt dann das erste Doppelhorn. Hier waren die Stimmungen F und B in einem Instrument vereint und konnten mit einem Umschaltventil gewählt werden. Diese Instrumente werden bis zum heutigen Tag geblasen und bilden den Standard.

Hornisten sind gesucht in der Kammermusik, im Sinfonie- und Blasorchester.