Mandoline

Die Mandoline gehört zur Familie der Lauteninstrumente.
Sie existiert seit Ende des 17. Jahrhunderts in der heute gebräuchlichen Form: Gewölbter, birnenförmiger Korpus mit vier, jeweils im Quintabstand gestimmten Doppelsaiten (GDAE). Die Töne sind genau die gleichen, wie bei der Violine.
Historie
Im 18. Jahrhundert erlebte die Mandolinenspielkunst ihre erste Hochblüte und das Instrument war in der Kammermusik sehr beliebt. Zu den ersten Werken dieser Zeit gehören Konzerte für 1 und 2 Mandolinen von Vivaldi. In der Folgezeit komponierten bedeutende Komponisten wie Händel, Paisello, Mozart, Beethoven, Hummel u.a. für die Mandoline.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Instrument, bedingt durch den musikalischen Stilwandel, etwas aus dem schöpferischen Musikleben verdrängt. In der italienischen Volksmusik lebte sie jedoch weiter.
Im 20. Jahrhundert entstanden die ersten Mandolinenorchester in Deutschland. Etwa ab 1970 setzte eine Neuorientierung für Mandolinensolisten und Zupforchester hinsichtlich niveauvoller Konzertliteratur, wie wir sie heute finden, ein.
Voraussetzungen:
Schüler ab ca. 6 Jahren können mit dem (Gruppen-) Unterricht beginnen. Fortgeschrittene Spieler können später mit verschiedenen anderen musikalischen Partnern und im Zupfmusikensemble ihre Kenntnisse vertiefen.